Hooded, you see the

       dark side of Bondage

     There's a long mp4 version

        ~ recently published ~

   Meditative Bondage 43

 

 

   My  X-rated   

                               Bondage

 

 

▼   Mein Bondage  ·  Martial Arts und Spiele zwischen Uke & Tori*

~ Jean-Yves gewidmet ~

 

* In Kampfkünsten wird Tori als Angreifer, Uke als Verteidiger bezeichnet. Im Bondage definieren Handelnder

Bezwingender versus Annehmender / Erleidender das Unterscheiden der aktiven und passiven Rolle deutlicher.

 

 ~~~

 

Hallo in die Runde,

 

meine Frau und ich genießen seit Juli 2020 Covid-19 Impfschutz. Die Auffrischung wurde in AT ab sechs Monaten nach dem ersten Piks angeboten. Das haben wir inzwischen auch hinter uns und sind froh, derart in diesen kuriosen Zeiten weiterhin voll gesellschaftsfähig zu bleiben.

 

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und fürs neue Jahr vor allem Gesundheit und Frohsinn! Liebe Grüße aus Salzburg,

 

  Sabine und Harald

 

 ~~~

 

Mein Name?   Harald

 

Geschlecht?   Männlich

 

Jahrgang 1944, 180 cm, 71 ~ 73 kg, schmaler Körperbau, XS-Handgelenke. Übereinander gelegt finden sie meist in einer Handschelle Platz. Die zweite paßt um einen Fußknöchel. Als Beginn auf einem Treffen ganz schön fies. Passierte schon so. Der Begrüßungskaffee wurde kalt. Meine körperlichen Kräfte? Leicht zu bändigen. Weniger leicht Zähigkeit und Durchhaltevermögen.

 

Sexuelle Orientierung?   Hetero mit solider bisexueller Färbung. Ich lebe nun seit

                                       49 Jahren glücklich und vergnügt mit Sabine zusammen.

                                       Am Bondage theoretisch interessiert, legt sie in praxi nur

                                       Hand an mich, sobald ich hilflos in der Patsche schmore.

 

Zum Vergrößern auf Bilder klicken

 

Kann bei mir gespielt werden?   Nein – ich bevorzuge Events.

                                    

Wie finde ich einen Spielpartner?    Eher zufällig und sehr selten. Im Laufe der

                                                                           Jahrzehnte immer wieder unterbrochen

                                                   von langen Pausen. Jetzt hilft das Internet.

 

Zaghafte Schritte aufeinander zu sind trotz des heutigen liberalen Umfelds nach wie vor ein schwieriges Terrain. Einst wie heute muß im persönlichen Umgang und Gespräch zuerst Vertrauen aufgebaut werden. Bis man sich ermutigt fühlt, direkt zu fragen: Möchtest Du...? Beiderseits bedeutet ein Nein keinesfalls eine Tragödie.

Von Frauen lasse ich mich ebenso gern fesseln wie von Männern. Als aktiver Partner hatte ich stets nur männliche Körper zu gängeln. Meine Frau und ich hatten von Anfang an völlig andere Themen zwischen uns als ausgerechnet Stricke, Ketten und Co. Deshalb habe ich Hemmungen, eine Frau zu verschnüren. Wenn eine mich aber ermunternd anlächeln würde und mir ihre Wünsche anvertraute, müßte sie es nicht zweimal sagen. Mit dem Ergebnis dürfte sie zufrieden sein.

 

Status aktiv oder passiv?   Wie im Judo je zur Hälfte Tori (Top) und Uke (Sub).

 

Darf man mich, ohne lange zu fragen, überwältigen?   Im Spiel jederzeit.

 

Ist Widerstand zu erwarten?   Würde jetzt nicht mehr viel bringen.

 

Auch früher so lasch reagiert?   Nein. In Wettkämpfen hatte ich meine Kräfte

                                                   immer voll eingesetzt.

 

Beim Switchen in Fesselspielen lieber Tori oder Uke?   Beides gleich gern.

 

Spielerfahrung?   In der Jugend und im mittleren Lebensalter erworben. Danach

                            hatte ich sehr lange nicht mehr mit anderen gespielt. Nun läuft

                            es im Alter unerwartet nochmals so vergnüglich wie seinerzeit.

                            

Zu Hause spiele ich seit ewigen Zeiten regelmäßig mit mir allein. Bereits als Zehnjähriger gelangen mir perfekte Selbstfesselungen. Als hätte mich ein anderer verschnürt. Sich selber auch zu befreien, war anfangs nur mit einem scharfen Messer zu bewältigen. Bald ersetzte ich das äußerst gefährliche Werkzeug durch eine dünne Feile – zur Nachahmung sei diese Methode geduldigen, stückweisen Zerfaserns in unmittelbarer Nähe der Arterien keinesfalls empfohlen!!! Der Kauf von Hanfschnur verschlang meist das karge Taschengeld. Meine Handgelenke sahen nach einem Match manchmal  aus wie mit einem Reibeisen bearbeitet.

Obwohl mehrere Wicklungen Schnur mit meinen geringen Kräften nicht zu sprengen waren, suchte ich nach stärkerer Geborgenheit. Die aus Sisal geflochtenen Wäscheleinen meiner Kindheit sahen hinreißend machtvoll aus. Solches Seil vermochte die Arme sehr fest an den Körper zu pressen. Ich verharrte lange still und demütig in der Fesselung, wie es für einen Gefangenen angebracht ist. Bis die Glieder zu kribbeln begannen und mit Taubheit drohten.

 

Das Knabenalter war markiert von Erlebnissen mit anderen Jungs. Insbesondere bei den Pfadfindern, die mit Schnur und Seil systematischer umzugehen verstanden als ich. Kein Wunder, daß mich abenteuerliche Geländespiele wie ein Magnet anzogen. Ich hütete mich zu zeigen, wie gern ich in Gefangenschaft geriet. Sobald der Griff meines Wächters erschlaffte, versuchte ich linkisch zu fliehen. Prompt wurde ich gründlich an Händen und Füßen gefesselt.

Aus Mangel an Gelegenheit folgte nach der Volljährigkeit eine lange Pause hinsichtlich fesselnder Erlebnisse mit anderen. Außer der – beruflich bedingten – Bekanntschaft mit einem spanischen Schiffsingenieur. Wir hatten abends öfters mal bei einem Bier unsere Lebensumstände ausgepackt und verglichen. Natürlich zeigte er mir seinen Arbeitsplatz, ein Fährschiff der Trasmediterránia, das die Linie Las Palmas G.C. - Cádiz bediente. Ob es auch eine Zelle für Randalierer gebe, fragte ich. Die gibt es in allen unseren Kähnen, erklärte er, führte mich über mehrere Treppen tief in den Schiffsbauch, öffnete eine Stahltür und schob mich in die winzige Kabine. Dröhnend fiel die Tür zu und ein Riegel klackte. Zehn Minuten später war Roberto wieder da. Neulich sprachen wir von Handschellen, erinnerte er mich. Die du ja noch nie umhattest... Ist das nicht eine gute Gelegenheit? Die Gefangenschaft in der stockdunklen Zelle dauerte wohl kaum eine Stunde. Mir schienen es Ewigkeiten. Außer dem fernen Brummen der Belüftungsrotoren herrschte Stille. Die engen stählernen Fesseln kniffen wie mit großartigen Versprechen für die Zukunft hart in meine schmalen Gelenke.

 

Wie erwartet, wurden sie mir im Waffengeschäft nicht verkauft. Für Zivilpersonen verbotener Besitz, erläuterte der Händler. Doch Roberto regelte auch das sehr bald augenzwinkernd in seiner Eigenschaft als Schiffsoffizier. Er mochte geahnt haben, da sei für mich etwas mit tieferer Bedeutung abgelaufen, das es für künftige Variationen zu unterstützen galt.

 

Bezüglich der Handschellen hatte ich Roberto beschwindelt. Die ersten erhielt ich ein Jahr zuvor, 1971, in Irún. Im Baskenland, das auf beiden Seiten der französisch-spanischen Grenze mit der ETA im Clinch lag, gehörte martialische Ausrüstung gewissermaßen zum Alltag. Der Büchsenmacher begnügte sich mit einem Blick in meinen Reisepaß und kassierte die angeschriebenen 240 Pesetas ohne den gelegentlich üblichen Aufpreis für Ausländer. Dem an sich qualitativ hochwertigen Standardmodell ist der von Roberto besorgte Typ allerdings überlegen. Dessen Schloß enthält mehrere Sicherheitsmerkmale. Sollte der Schlüssel verlorengehen, wäre die Schelle nur mit schwerem Werkzeug vom Handgelenk zu entfernen. Beide Fesseln sind aus solidem baskischem Stahl gefertigt. Auch jetzt nach genau 50 Jahren zeigen sie keinerlei Rostspuren.  

 

Erst im Eivissa der Hippie-Epoche fand ich im Bondage wieder einen Partner. Dort, wo ich keinen vermutet hätte – im Schachklub. Einem erfahrenen Turnierspieler war aufgefallen, daß ich ohne Rücksicht auf Schwächung der eigenen Position danach trachtete, Figuren zu "fesseln". Was im Schach-Jargon nichts anderes bedeutet, als ihren Aktionsspielraum stark einzuschränken. Zeitgleich wurden in der Galerie Secret Lives meine Fotos ausgestellt. Zwischen den narzißtisch eingefärbten Selbstdarstellungen zeigen sie mich öfters mal gefesselt, durchaus auch auf höchst eigenartige Weise. Der singuläre Anblick hatte ihn bewegt, beherzt die Initiative zu ergreifen. In einem langen nächtlichen Gespräch offenbarte er mir sein Vergnügen, aber ebenso sein geradezu wissenschaftliches Interesse am Bondage. So beschlossen wir die gemeinsame Pflege unserer exquisiten Neigungen.

 

Das Verhältnis mit Jean-Yves währte über zehn Jahre. Gegen meine Lederriemen hatte er nichts einzuwenden, zog aber Seil aus Pflanzenfasern vor. Meine Schwiegermutter, die Wäsche schon lange auf Plastikleinen trocknete, überließ mir ihre alten Leinen aus Hanf, die in den fünfziger Jahren üblich gewesen waren. Beim Bondage gilt die Richtschnur, man könne niemals zuviel Seil besitzen. Doch mit den geschenkten vierzig Metern stabiler Stricke für outdoors und Jean-Yves' Baumwollseilen in etwa gleicher Länge als weicherem Material bei stundenlang währenden Fesselungen im Haus waren wir wohl immer ausgekommen.

Nebenbei bemerkt, besaß der neue Partner ein unfehlbares Gespür für sowohl einfache wie sichere Fesseln bei einem Minimum an Materialaufwand. Vielleicht sah ich es damals bereits so, oder er hatte mir aufgezeigt, wie und wann man in einer Bondage-Position vollkommen unnötig "überfesselt" ist. Es markiert einen Unterschied zwischen Shibari und Hojojutsu. Ersteres besticht durch harmonisch geknüpftes Strickwerk oft doppelt genommener, mehrfach um den Körper laufender Seile. Hojojutsu entstammt dem Kriegshandwerk der Samurai, ausgerichtet auf Zweckmäßigkeit. Mit etwa zwei Metern dünner, aber stabiler Schnur können selbst starke Männer völlig außer Gefecht gesetzt werden. Es sei nicht verschwiegen, daß die Leine dabei um den Hals läuft und die auf dem Rücken gefesselten Hände stramm zwischen die Schulterblätter hochgezogen werden. Versucht der Gefangene, die Fessel zu sprengen, schnürt er sich die Luft ab. Deshalb war es wie im Bild oben bei unseren Übungen ein No-Go, Stricke um den Hals zu legen. Doch in der Hitze des Gefechts kam es besonders im Freien gelegentlich zu spontan umgesetzten Einfällen, bei denen ich mich energisch zusammenreißen mußte, damit die Beine nicht zu zittern begannen.

Die Position im Bild unten hatte ich mir abweichend von unseren Spiel- und Vorsichtsregeln zum Geburtstag gewünscht. Das war nach einer Reihe von Sessions geschehen, als sich schon mächtig Vertrauen zueinander aufgebaut hatte. Die Kette lag relativ locker um den Hals. Jean-Yves wachte über mich, am Schachbrett eine Aufgabe Matt in drei Zügen studierend. Offensichtlich verlangte es ihn nach Abwechslung, als er die Kette von den Füßen löste. Sie wurden am schweren Kleiderschrank aus Eiche befestigt. Dann kniete er sich hin, um mir mit seinen großen Händen und schachspielerischer Gründlichkeit den Po zu versohlen. Wobei er sich darüber hinwegsetzte, daß ich ihm das Hinterteil als Tabu-Zone bezeichnet hatte. Wahrscheinlich hatte er gehofft, ich würde es nicht ganz und gar ablehnen. Schon der erste Schlag brannte wie Feuer. Es wurde eine Roßkur. Doch begriff ich nach der Spannweite gegenseitig angewendeten Zwanges, auf den wir uns verständigt hatten, es wäre klüger, sein Vorpreschen hinzunehmen, statt pedantisch auf Vereinbarungen zu beharren. Zumal er sich genauso verdreschen ließ. Durch die Jahre trafen wir uns monatlich einmal. Ich glaube, die an sich harmlose, doch schmerzhafte Züchtigung mit dem Rohrstock hatte dabei selten gefehlt. Noch heute schaudert mir – je nach momentaner Verfassung – vor der perfiden Wirksamkeit von Schlägen aufs Hinterteil in rein körperlich begründeter Furcht, verbunden mit seltsamer Faszination, wie sie ähnlich das Kaninchen vor der Schlange empfinden mag.

Die attraktiven Eigenschaften lederner Fesseln entdeckte ich Mitte der Siebziger in Eivissa einige Jahre vor der Freundschaft mit Jean-Yves. Hohe Reibung des natürlichen Materials bewirkt, daß eng angelegtes Leder nahezu auf der Haut "klebt". Noch heute nutze ich die von Cuero Mallorquín 1975 erworbenen Rundriemen mit 5 mm Ø für Arme und Beine. An den Handgelenken genügen auch 4 mm starke Riemen. Sich damit selbst zu verschnüren und nach beliebigem Verweilen Knoten für Knoten wieder zu lösen, ist nützliche, die Gelenkigkeit erhaltende Gymnastik. Sind aber die Riemen im engen Hogtie, statt erreichbare Knoten zu knüpfen, fest ineinander verschlungen, wird die Fesselung irreversibel. Jeder Versuch, sich daraus mit eigener Kraft zu befreien, mündet in ein Schwitzbad. Der weit kräftigere Gegner aus Rindshaut zwingt zum Stilliegen. Besonders dann, wenn ich nicht weiß, wann es Sabine, meinen rettenden Engel, nach ihren abendlichen Vergnügungen in der City heimwärts treibt...

Gegenüber Lederriemen, die sich je nach Feuchtigkeitsgehalt der Luft etwas ausdehnen oder zusammenziehen können, ist Stahl im Do-it-yourself absolut unnachgiebig. Ohne Schlüssel kein Entkommen. Mit einer Hand- und Fußfesseln verbindenden Kette, die je nach Appetit mehr oder weniger Bewegungsspielraum übrig läßt, ist der Hogtie perfekt. Im Bild sind die Stahlfesseln knalleng durch Daumenschellen verbunden.

In den vielen Jahren, da mir ein Partner aus Fleisch und Blut gefehlt hatte, übernahm eine Schaltuhr, an dessen Magnet die Schlüssel haften, die Vollstreckung des selbstauferlegten Urteils. Derart maschinell gesteuerte Sessions dürfen nur gestartet werden, solange man sich absolut fit und unbeschwert fühlt. Denn ohne natürlichen Partner ist man einem bedeutsamen und manchmal bedrückenden Umstand unterworfen – Abbrüche sind ausgeschlossen!

 

Jedenfalls müssen derart hieb- und stichfeste Fesseln mit daneben liegenden Schlüsseln gründlich ausprobiert werden. Was kann schief laufen? Beispielsweise könnten die Öffner beim Aufprall auf hartem Boden vom vorgesehenen Ziel weggeschleudert werden. Bei ortsfest verankerten Fesseln mit wenigen Zentimetern Spielraum kommt man je nach Position des Körpers schlimmstenfalls nicht an sie heran. In unserer Wohnung schlucken ein flauschiges Fell, wie im vorletzten Bild gezeigt, oder ein weicher Teppich wie weiter unten die kinetische Energie der fallenden Schlüssel.

Im Lotussitz, meiner Lieblingsfesselung, kann man sich auf dem Boden durchs Zimmer schieben. Nur das. Denn die über Kreuz liegenden Fußgelenke verhindern das Aufstehen. Ist eine Kapuze im Spiel, die meditativem Verharren förderlich ist, geht außerdem die räumliche Orientierung verloren. Das eigene Heim bekommt lauter unbekannte Ecken und Winkel. Oft verpaßt man das angepeilte Ziel, sucht bald in entgegengesetzter Richtung. Ist man dabei unkonzentriert, könnten die Füße die Schlüssel bald unbemerkt irgendwohin verschoben haben. Die symmetrische Harmonie im Lotussitz zusammengefügter Glieder – wie im Bild unten – überträgt sich, auch wenn man es selber nicht sehen kann, wohltuend aufs Gemüt.

 

Genau genommen, legt man beim Lotussitz, im Sanskrit Baddha Padmasana, möglichst nahe an den Hüftknochen den linken Fuß auf den rechten und den rechten Fuß auf den linken Oberschenkel. Natürlich kann man die Beine so miteinander verschnüren. Anzuraten ist es allerdings auch jungen, sportlich durchtrainierten Leuten nur bei einer dazu passenden Anatomie. Sollten bei einem Versuch gleich oder nach kurzer Zeit Schmerzen auftreten, bricht man die Stellung tunlichst ab. Da bei mir die Wirbelsäule aufmuckt, begnüge ich mich mit einem "dreiviertel" Lotussitz, dem Schneider- oder Türkensitz. Ob die Position der Beine damit noch einer Lotusblüte gleicht, müßte ein Profi beurteilen. Immerhin bildet die Stellung der gefesselten Extremitäten, von oben gesehen, ein harmonisches Rechteck.

Die herabgefallenen Schlüssel gerieten mir mal unter den Po. In der Hose aus dickem Leder spürte ich sie nicht. Als blinde Passagiere fuhren sie bei der Suche mit. In solch nervenden, nach Befreiung lechzenden Situationen, in denen das Herz wild trommelt, vergeht jeder Hauch von Poesie. Ein Novize verwandelt sich bald in ein Häufchen Elend. Erfahrene Meister werden im Umgang mit aufgezwungener Unbeweglichkeit ruhig. Irgendwo angelehnt, warten sie stoisch auf Hilfe. Sie vergeuden keine Kräfte. Selbst wenn es lange dauert. Unvermeidlich in die Hose pissen? Mit Humor nehmen! Wie übrigens auch im Spiel mit einem Partner, der gefesselt schlapp macht.

Wie einem Absturz im Spiel vorbeugen?   Durch andere in Rufnähe.

 

Beeinträchtigungen?   Skoliose, abgenutzte Bandscheiben.

 

Für Leidensgenossen: Eine krumme Wirbelsäule kann äußerst empfindlich auf unnatürliches Strecken des Körpers reagieren. Abruptes Zucken durch E-Stimulation oder Schläge auf den Rücken können Verschiebungen der Bandscheiben auslösen. Ebenso Spreizstangen zwischen den Füßen, längeres Verweilen gebeugt im Pranger, das Einpferchen in einem zu engen Käfig und ähnliches.

Krankheiten, psychische Probleme?   Ich bin seelisch und körperlich fit.     

 

Piercings, Implantate, ausrasiert?   Nein.

 

Penis?    Nicht beschnitten. Ein Freund, der wie ich den Ruhestand schätzt.

 

Dürfen mehrere mitspielen?   Mehrere wollen mich in die Pfanne hauen? Bitte!

                                                

Dürfen andere zuschauen?   Falls sie nichts Besseres zu tun haben...

 

Mein Spielpartner?   Gern muskulös. Am Body nicht zu behaart. Normal gepflegt.

 

Im aktiven Part soll er freundlich, aber bestimmt auftreten und machen, was er will. Passiv darf er Wünsche äußern, muß jedoch damit rechnen, daß ich davon abweichend nach Lust und Laune spiele. So kann in länger währenden Fesselungen die zuvor vereinbarte Zeit bei guter Führung des Gefangenen verringert, andernfalls aber auch erhöht werden. 

Spielatmosphäre?   Unverkrampft! Spiel soll Spiel bleiben.

 

Fessel-Experimente sind jederzeit erwünscht. Man braucht mich vorher nicht lange zu fragen. Auch nicht, wenn mal was gegen meinen Willen aufgeführt wird. Ich werde mich schon rechtzeitig melden, sollte ich potentielle Gefahren für Verletzungen erkennen.

 

Leichte Halseisen, leichte Ketten, wo auch immer am Körper, sowie Schellen jeglicher Art – selbst an den Ellbogen –, sind mir, einem Genießer von Metall, insbesondere von rostfreiem Edelstahl, äußerst willkommen. In der Wand verankerte Ketten für verschärfte Gefangenschaft machen mein Gemüt so finster wie Keller meistens sind. Auch im Freien an Händen und Füßen gefesselt sein, natürlich mit verbindender Kette, damit der Spaziergang manierlich verläuft und große Sprünge ausschließt, ist nicht unbedingt meine erste Wahl.

 

Im Haus, in der warmen Jahreszeit auch draußen, laufe ich meist barfuß. Bekleidet mit den kurzen Lederhosen meiner Jugend. Seinerzeit waren sie Alltagsklamotten. Bis diese einzigartigen Wahrzeichen deutscher Lebensart – durch Jeans ersetzt – zu anderem ausgedienten Krempel auf Dachböden verbannt wurden. Heute erzielen sie bei Auktionen (Stichwort Fetisch) gesalzene Preise. Was wir als Jungs eher unbewußt spürten, ist nun Bestandteil narzißtischer Lebenslust geworden. Der taktile Reiz engen Leders auf dem nackten Körper verstärkt die in vielen Fesselungen aufkeimende sexuelle Spannung.

 

Rollenspiele?   Eher nur, wenn es sich spontan aus einer Situation anbietet.

                         Zum Schauspieler tauge ich nicht. Wie eine Katze denke ich

                         ans Essen oder Schlafen und falle buchstäblich aus der Rolle.

Träume in Richtung Kidnapping... Sich stärkeren Armen nach kurzem, sinnlosen Sträuben ergeben... In einem lichtlosen, kühlen Keller angekettet werden... Oder in der Wildnis an einen Baum gefesselt... Warum sollten es nur Träume bleiben...?

 

Beschimpfen, erniedrigen, mit Worten zur Sau machen?   Nein.

 

Jemand die Stiefel lecken? Dessen schmutzige Füße?   Nein.

 

Mit schweißgetränkten Socken oder Turnschuhen traktiert werden?   Nein.

 

Bitte meinen Uke-Status nicht zur Rolle eines Sklaven verbiegen! Paßt schlecht zu einem freien Geist. Selbstverständlich übernehme ich alle Aufgaben, die bei einem Treffen anfallen können. Kehren, säubern, kochen, abwaschen, Knöpfe annähen, Schuhe putzen. Ohne Wenn und Aber auch in Ketten. Bis alles zufriedenstellend erledigt ist.

 

Allerdings mag ich nicht in Dienstmädchenkleidung mit weißem Häubchen oder ähnlich albern angezogen und gefesselt dazu gezwungen werden, jemandes Hampelmann zu sein. Und – hallo! Bitte keine Ohrfeigen!! Hatte in der Schule bereits zu viele einstecken müssen.

 

Streicheln?   Ja. Gerne aktiv wie passiv.

Sex?   Ist mir nach einem langen Leben mit überreichlicher Erfüllung

           zweitrangig geworden. Natürlich bleibt Erotik universeller Dauerbrenner.

 

Schmerzbehandlung??   Bitte nicht! Meine alten Knochen sorgen tagtäglich für

                 genug Schmerzen. Foltern kann man mich auf andere Weise: streng

                 gefesselt! Kann äußerst gemein weh tun, wenn man sich zu befreien

                 versucht oder auch nur die aufgezwungene Position ändern möchte.

                 Ich schätze Bondage-Meister, die mich so fesseln, daß mir absolut keine

                 Chance auf Selbstbefreiung bleibt, sei es mit Seil oder Stahl. Unter

                 solchem eher sanften, aber unerbittlichen Zwang hält man bald still und

                 wird notgedrungen ruhig.

                    

Das Ignorieren von Spielregeln, freches Verhalten und fehlender Respekt gegenüber dem Spielpartner, weil mir grade was nicht in den Kram paßt, kann natürlich bestraft werden. Züchtigung mit dem Rohrstock auf den Po ist ein seit Urzeiten bewährtes Mittel, schlechtes Benehmen zu korrigieren. In der Kindheit war man selbst schuld, tanzte der Stock solange, bis jedes Widerwort unterblieb, eine vernünftig angewandte Norm, durch Generationen bewährt. Im heutigen Bondage käme ich mir als Unmensch vor, dagegen aufzumucken. Obwohl man öfters mal den Arsch versohlt bekommt, ohne irgendwas verbrochen zu haben. 

 

Als Kind konnte ich mich rein physisch dagegen nicht wehren. Später sorgte Jean-Yves mit stramm gebundenen Fesseln für einen reibungslosen Ablauf der Prozedur. Zudem entdeckte er, daß meine Fußsohlen hinsichtlich Kitzeln vollkommen unempfindlich sind. Spanisches Rohr – Arundo donax, auch als Riesenschilf bekannt – erzeugte bald den für mich passenden Kitzel. Schweinisch weh tun halb grüne, noch biegsame Schößlinge, bevor sie verholzt sind. Arundo donax ist in Mitteleuropa kaum anzutreffen, doch gleichartig ersetzbar durch junge Triebe von Haselruten. Ebenso durch Bambus, der bei uns mehr und mehr heimisch wird.

                                                                                 

In den fünfziger Jahren machten Lehrer vom Verdreschen regen Gebrauch, wußten sie sich anders nicht zu helfen. In knapp sitzenden Hosen war es genauso schmerzhaft wie auf den nackten Hintern. Der zu Hause nicht zu kurz kam. Ich hätte nicht gedacht, dem Stock in mittleren Jahren wieder zu begegnen. Und mit ihm sogar im Alter nochmals anzubändeln! Rolling Eyes Man kann wohl davon ausgehen, die unmißverständlich klare Sprache gelber Rohrstöcke, brauner Haselruten und schwerer Lederriemen werde von jedem Po im Weltall verstanden.

Das massive gußeiserne Gestell einer alten Singer eignet sich prächtig als Folterbank. Halb stehend, halb liegend äußerst unbequem längere Zeit darauf festgebunden, wird es beinahe zur Erlösung, sobald Schläge unter die Verbüßung einer Strafe den Schlußstrich ziehen.  

Mich bitte nicht auf Schultern und Rücken schlagen! Mein Hinterteil ist dazu da, auch furios tanzende Stöcke erdulden zu müssen. Uke verläßt sich auf Toris Sachkenntnis und Vorsicht, aufplatzende Haut und blutende Striemen zu vermeiden. Tori kann die Darbietung ganz nach Belieben in die Länge ziehen und Uke beweisen, daß viele maßvoll verabreichte Hiebe weit eindringlicher in Körper und Geist funkeln als ein Dutzend voll auf die Kiste. Wie bereits der kanadische Kommunikationswissenschaftler Marshall McLuhan erkannt hatte: The medium is the message.

 

Alles sonst in schmerzerzeugenden Kategorien, was Verletzungen verursachen kann, beispielsweise Nadeln, Stachelräder, Nippelklemmen, heißes Wachs, lehne ich nach schlechten Erfahrungen ab. Ein No-Go ist die Anwendung von Elektrizität. Vegetatives Zucken kann die Bandscheiben unmittelbar verrücken. E-Freaks werden also mit ihren Apparaten bei strikt verpflichtenden null (0,0) Volt an mir wenig Freude haben.

 

Einschränkungen der Atmung (Atemkontrollspiele) durch Strangulation oder Knebelung stehe ich nach wie vor kritisch gegenüber und muß darauf bestehen, Hals, Mund und Nase als Tabu-Zonen zu respektieren, also nichts darüber zu binden oder zu legen. Außer meinen ledernen, maßgeschneiderten Kapuzen. Schmale Schlitze vor Mund und Nase – anstelle ausgestanzter und genieteter kleiner Löcher in Profi-Hoods – garantieren selbst in Langzeit ein vollkommen freies Atmen. Auch meine kürzlich erworbene Capture Hood zählt dazu. Sie wurde inzwischen mehrmals unter Aufsicht getestet. Während zwei Stunden kam es zu keiner fühlbaren Änderung in der Atmung. Capture Hoods sollten vorsichtshalber nur soweit zugeschnürt werden, daß Bewegungen des Kopfes kein Abstreifen zustande bringen können.

 

Unlängst legte mir ein sachverständiger Meister bei einem recht restriktiven Fesselspiel spontan Tücher übers Gesicht, eins nach dem anderen. So wurde mir die Atmung stufenweise erschwert und Sauerstoff zunehmend knapper. Wie beim Waterboarding kam kaltes Wasser ins Spiel. Natürlich hätte ich abbrechen können. Abzuwarten, solange es irgend geht, war im Sinne der aufrechteren Variante stets mein Wahlspruch. Erstaunt spürte ich, wie es mir zunehmend gut gefiel. Gut? Oha – ! Es wurde hinreißend schön.

 

Aber weitere Erfahrungen zu dieser durchaus reizvollen Praktik muß und werde ich entbehren. Ich hatte in der Lebensgemeinschaft mit Sabine unbedacht eine Grenzlinie überschritten, und ich schäme mich dafür. Selbstverständlich erzähle ich ihr alle meine fesselnden Erlebnisse. Sie nimmt gern daran Anteil. Bei diesem Punkt kamen ihr Tränen in die Augen. Wenn Du mich liebhast, machst Du das bitte nicht mehr! Dabei sah sie mich starr an. Wartete, ob bei mir der Groschen fiel. Schließlich umarmte ich sie: Darauf hätte ich von selbst kommen müssen. Verzeih mir bitte! Selbstverständlich ist das vom Tisch. Der Grund: Sabine hat seit langer Zeit Asthma, ein Erbteil ihrer Mutter. Täglich einzunehmende Medikamenten müssen verhindern, was gesunde Menschen im Spiel künstlich herbeiführen. Denke ich an die vielen Jahre mit Jean-Yves zurück, bestimmte unseren Umgang miteinander schon auch das eine oder andere Tabu, getragen vom Respekt gegenüber unseren Frauen. So hatten wir uns nie sexuell berührt. Natürlich war uns die Partnerschaft mit den Mädels wichtiger gewesen, als Grenzen zu überschreiten wie die beschriebene.

Andere fesseln?   Jederzeit gerne! Ganz nach Wunsch stößt nur dort an Grenzen,

                             wo Tori für Uke Gefahren erkennt. 

 

Andere foltern?   Macht mir absolut keinen Spaß.

 

Bereits Jean-Yves hatte mir versichert, zum Tortionnaire fehle mir jeglicher psychische Antrieb. An dessen Stelle trete als gewissermaßen vollwertiger Ersatz der Erfindungsreichtum bezüglich stark einengender Fesseln, verbunden mit dem Faktor Zeit. Auch andere sahen diesen roten Faden, der von jeher mein aktives Tun wie das passive Erleben bestimmte.

Selber gefesselt werden?   Ach wie schön!

 

Mit was gefesselt?   So ziemlich alles Einengende ist mir recht. Unvergessen sind

                                 Hans-Rainers Ellbogenfesseln, Jean-Yves' box ties, Andreas'

                                 lederne Zwangsjacken. Alles fieser, ausbruchsicherer Kram!

                                

Recht unbeweglich fixiert, sind Sessions von zwei, drei Stunden okay. In weniger strammen Fixierungen kann ich wesentlich länger durchhalten. Durchaus eine ganze Nacht, sofern ich notfalls für sanitäre Pausen losgemacht und wieder gefesselt werde. Eine Haube, die den Kopf einhüllt und den Augen Finsternis verschafft, sollte die Gefangenschaft ergänzen. Meine ledernen Hoods sind langzeittauglich. Öffnungen zwischen Mund und Nase garantieren freies Atmen. Bei heftigen Bewegungen in unruhigem Schlaf verrutschen sie um keinen Zentimeter.

Den Freaks von Segufix-Fesselungen kann ich sowieso nicht entkommen. Sie sind ja immer mindestens zu zweit unterwegs, denn einer allein wird das Opfer bei heftiger Gegenwehr kaum bezwingen und einschnüren können. Sollen sie ihren Spaß haben! Falls sie annehmen, ich würde nach zwei Stunden bereits um Gnade winseln, haben sie sich gewaltig in den Finger geschnitten.

 

N.B. Ich hatte gedacht, der komplizierte und aufwendige Schnallen- und Gurt-Kram in sterilem Krankenhausweiß sei nicht so ganz mein Fall. Aber inzwischen gab es mehrere Erfahrungen damit. Einmal lag ich über Nacht achteinhalb Stunden drin, ohne daß man mehr als flüchtig nach mir gesehen hatte. Es wurde eine angenehme Überraschung. Zwar bietet Segufix durch die seitlich lang ausgestreckten Arme nicht den ganz authentischen Charakter einer klassischen Fesselung, ist aber letztlich durch die hochwirksame Fixierung ein Erlebnis eigener Art. Auch stramm gegurtet bleibt etwas Bewegungsspielraum, ohne daß man die Position verändern könnte. Wie man gebettet wird, muß man willenlos Stunde um Stunde ausharren. Selbstbefreiung? Nicht der Hauch einer Chance! In so einem Fesselbett könnte man mit sanitärer Hilfestellung durch einen Pfleger / Wärter sehr, sehr lange gefangengehalten werden. Begleitet von völliger Dunkelheit und schallisoliert, bieten sich da interessante Experimente an und gleichzeitig Anreize zu intensiver Selbsterfahrung. Warum nicht mal drei Wochen Urlaub dafür opfern? Die allerdings teurer werden könnten als Ferien am Meer oder in den Bergen.

 

Ich liebe Bäume. Allerdings bedarf es, an sie gefesselt und allein gelassen im friedlichen Milieu freier Natur, einer Extraportion Mut. Mancherlei Unwägbarkeiten bringen Risiken mit sich. Der Wald hat eigene Gesetze und kümmert sich nicht um Selbstbesinnung suchende Menschen. Ich wäre, wovon so mancher Bondage-Jünger ein Lied singen kann, in solcher Gefangenschaft um ein Haar umgekommen. Das abenteuerliche Geschehnis ist mir bis ins hohe Alter hinein gegenwärtig geblieben. Es ist, vor drei Jahren zum Roman verarbeitet, vielleicht ein auch für andere interessantes, würdiges Mahnmal.

 

Im übrigen bin ich natürlich nicht nur im Austeilen von skurril Einengendem absolut offen für Experimente, sondern auch als Gefangener. Solange die Fesseln ausbruchsicher sowie einigermaßen ästhetisch sind. Und noch andauern, sobald der Appetit auf längeres Verweilen bereits restlos vergangen ist.

Petplays in entsprechender Verkleidung plus Leine und Halsband sind nicht mein Fall. Kein Interesse besteht an Kabelbindern, Klebeband, Stahldrähten, Plastikfolie und weiteren zum Fesseln zweckentfremdeten Materialien aus dem Baumarkt. Für lang andauerndes Fixieren, etwa über Nacht, kommt für mich anstelle von Windeln und Urin-Katheter nur selbständiges Aufsuchen der Toilette in Frage – bitte mit freien Händen!

 

In Handschellen gehe ich gern spazieren. Am liebsten in der Natur. Abgelegene Plätze in Wäldern, vielleicht in Wind und Regen, führen unvermeidlich zum Gespräch mit sich selbst. Zu zweit könnten Uke und Tori zu gemeinsamer Wanderung aufbrechen. Einzeln gefesselt oder aneinander gekettet wird aber nicht geschummelt: Die Schlüssel bleiben zu Hause! Sonst macht der Marsch durch Hain und Flur keinen Sinn. Man spielt dann besser gleich Mensch ärgere dich nicht.

~~~

 

Uke und Tori entsprechen Quee und Jiggy. Des Autors liebste Gestalten, gekennzeichnet von unbändiger Lebenslust, doch stets im Clinch mit täglichen Widrigkeiten und mit sich selbst. In Fesselspielen sind beide vorzugsweise passiv. Ist einer verschnürt, sieht der andere sich daran leid. Genau so eingekerkert sein wie der Freund und dasselbe erdulden mögen – dies erregende Gefälle ständiger Gegensätze, die nach Ausgleich streben, treibt Schicksale im Leben vorwärts.

Bilder: Fotoserie SECRET LIVES  ·  © Harald V. Bergander 1978, 2021 · Letzte Aktualisierung dieser Seite 08.10.2021

Die nahezu komplette Sammlung  SECRET LIVES ist in der englischen Version meiner Website verfügbar · Mit einer Fülle von Anregungen für fesselnde Abenteuer zu Hause, für Events oder in freier Natur

 

 

 

►  There's a long mp4 of this GIF

Tight hogtie with hand- and foot cuffs

 

 

 

My X-rated  Bondage